auch schön

Nichtsahnend will man nach einem harten Unitag mit enormem Hungergefühl Nudeln kochen. Wenn man dann allerdings wieder in Küche geht, um zu schauen, ob das Wasser schon kocht und man sieht den Herd vor lauter Rauchschwaden nicht mehr, kriegt man schon einen ordentlichen Schock.
Nun ja, man sollte vielleicht die richtige Herdplatte aufdrehen und nicht fälschlicherweise die, wo die Pfanne vom gestrigen Kartoffelpufferbraten drauf steht...

Himmel, ich hab's schon nicht leicht...

*pfeif*

Hach ja, man wird sich denken können, warum ich mich mal wieder kurz hier betätige. Genau - Semesterende!! Morgen eine Prüfung, wo ich grad mal das halbe Skript durchgelesen hab, und gleich im Anschluss Referat über Diplomarbeit. Dienstag auch ne Prüfung. Ich hab keinen Bock mehr. Kann mich nicht konzentrieren. Aber noch ist kein Panik da, die kommt bestimmt ab Mitternacht...

...

Ja, auf sowas steh ich... K. wollte unbedingt mit mir fortgehen, worauf ich wenig bis gar keinen Bock hatte. Hab mich dann doch breitschlagen lassen, zusammen mit ihr und den Freunden der Jugend im Kaff der Jugend zum Chinesen zu gehen.
So weit, so gut.
Kurz bevor wir das sind, teilt sie mir mit, dass es wahrscheinlich ist, dass mein Ex ebenfalls dort auftaucht. (ihr Auto + mitten in der Pampa = keine Fluchtmöglichkeit)
So weit, so schlecht.
Aber um dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen aufzusetzen - seine neue Freundin kommt auch.
So weit, so Panik!

War dann schlussendlich eh überhaupt kein Problem, von den skeptischen Seitenblicken der Freunde der Jugend abgesehen. Und von den Gedanken, die einen dann quälen.

es könnte besser sein

* Normalerweise würde man Verbrennungen dritten Grades bekommen, wenn man sich unter eine Dusche stellt und nur den Heißwasserhahn aufdreht. Mh. Bei meinem Drecksloch von Wohnung ist dies nicht der Fall, wie ich gerade pikiert feststellen durfte.
* Eine Erkältung schleicht sich hinterrucks an. Das ist eines der letzten Dinge, nach einem Wohnungsbrand oder Wasserrohrbruch, was ich jetzt brauchen kann.
* Heute Abend ist Weihnachtsfeier und ich weiß nicht, was ich anziehen soll.
* Das Objekt der Begierde rückt in unerreichbare Entfernung.
* Ich bevorzuge es nach wie vor, mir sinnfreie Sendungen reinzuziehen, obwohl ich Besseres Dringenderes zu tun habe.
* Mein Laptop meint, mich verarschen zu können.

...

Der Billa meines Vertrauens in Gehentfernung ist - scheint's - unfähig, mein heißgeliebtes Red Bull zu bestellen und boykottiert meine Kaufabsichten, besonders gern dann, wenn es im Angebot ist. Und das ist nicht das erste Mal. Nun gut, aber anscheinend gibt es einen neuen Energydrink. Burn. Ma guckn, was der so kann. Aber ich bin ja eher skeptisch eingestellt und habe dezente Panik, einen Herzinfarkt zu erleiden ob der immensen Massen an Koffein in den letzten Tagen. Todesmutig werde ich also demnächst Testtrinken.

Mich dünkt, die Kacke ist noch nicht so richtig am Dampfen, wenn ich bedenke, lauter anderen Scheiß zu machen anstatt mich mit meinem Referat zu beschäftigen. Meine Prioritätensetzung ist nicht die beste, stelle ich zum wiederholten Mal konsterniert fest.

edit: Das Zeug ist rot und noch süßer als Red Bull. Trinken werd ich's trotzdem.

beliebteste Selbstmordbrücke

Geil. Sowas erheitert mich zu spätnächtlicher Stunde. Es ist mal wieder so weit, ein Referat steht vor der Tür und zwar nicht irgendeines, sondern das für meine Diplomarbeit. Müßig zu erwähnen, dass ich wieder mal viel zu spät dafür angefangen habe und mir deswegen die Nächte um die Ohren schlage (heißt das so? Bin mir grad nicht sicher...). Müßig auch zu erwähnen, dass ich noch nicht so wahnsinnig viel Schimmer vom Thema habe. Daher gerade ein Werk über die Stadt Madrid in Galdós' Werken. Und ebenhier findet man den Hinweis, dass der Viadukt eben die beliebteste Selbstmordbrücke der Madrilenen ist.

Hase hat gesagt, ich solle mal wieder was schreiben, allerdings denkt Hase selbst nicht daran, wieder mal was zu bloggen. Unerfreulich das.

...

Ich werd alt... Gestern war eigentlich früh nach Hause kommen und relativ früh schlafen gehen geplant. Hatte einiges nachzuholen. Ohne böse Gedanken geh ich dann auf die komparatistische Geburtstagsparty - und bleib dort picken. Eh kloa. Halb sieben - in der Früh - war ich schließlich daheim, von Kopfweh geplagt (mein Kopfweh hatte Kopfweh, nur damit ich dies mal betone), bin bereits halb im Delirium ins Bett gewankt und hab mich drauf gefreut, ausschlafen zu können; das sonntägliche elterliche Essen wurde in weiser Voraussicht bereits am Vortag verschoben.

Nun ja... kurz nach 12 läutet mein Handy. Eh kloa. Nach drei gemurmelten "hmms" wieder aufgelegt. Blöderweise haben das die Schweine mitgekriegt und sich dann gedacht, sie quälen mich mal ein bisschen und fangen volle Kanne zum Sudern an. An Schlaf zu denken war nicht mehr möglich.

Ich bin definitiv zu alt für solche Scherze. Und mein Kopf stimmt mir mit vollster Stärke zu...

wieder was gelernt

Meerschweine haben keine Darmmuskeln und müssen daher ständig essen, damit sich das Essen weiterschiebt. Na die Entschuldigung hätt ich auch gern...

bin noch am überlegen...

Chaos zwischen gerade eben, jetzt und gleich. Und nächstes Jahr. Und Vorgestern.

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Vergnügen und Pflicht



Leo Tolstoi, Hermann Röhl
Krieg und Frieden

Benito Pérez Galdós
Las novelas de Torquemada


Iwan A. Gontscharow
Oblomow


Nikolaj Gogol
Die toten Seelen

na ja, ich wollt sowas schon immer...

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